28. Mai 2015
von Christine Schleifer
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Schönes Fest zum Jubiläum 25 Jahre Michaelskapelle

Christine Schleifer BürgermeisterkandidatinEin „Pfingstsonntag voller Sonnenschein“ war der Garant für ein gelungenes Fest zum 25. Jubiläum der 1990 wieder aufgebauten Michaelskapelle.

Schon im 11. Jahrhundert war die Kapelle auf dem „Monte Michaelis“ urkundlich erwähnt und war der Ausgangspunkt des dürkheimer Wurstmarktes. Im 17. Jahrhundert wurde die kleine Kapelle abgerissen.

Im Jahre 1988 regte Helmut Leckron , der damalige Vorsitzende der Mittelstandsvereinigung, an, wieder eine Kapelle, den Ursprung des Wurstmarktes, auf  dem Michelsberg zu erbauen.

Die gesamte Vorstandschaft fand diesen Gedanken sehr gut und man beratschlagte gemeinsam, wie man so ein großes Vorhaben umsetzen konnte.

Am 29. September 1990, dem Michaelistag, konnte offiziell mit dem Bau begonnen werden (So geschrieben in der Broschüre „Unser Kapellche“).

Jetzt, am Pfingstsonntag 2015 – 25 Jahre später – erzählte Herr Leckron die Entstehungsgeschichte…die ich so „ausführlich“ auch nicht kannte, allen Gästen bei seiner Ansprache und Begrüßung nochmals im Detail. Mehr Informationen findet man auf der Internetseite der Interessengemeinschaft St. Michaeliskapelle e.V. in Bad Dürkheim.

Ein gelungener Tag, mit vielen fleißigen Helfern. Schorle, Bratwurst, Steakbrötchen, … und viele, viele leckere Kuchen!

Christine Schleifer BürgermeisterkandidatinSo kam ich in kurze nette Gespräche mit dem früheren Landrat, dem Pfarrer, einem weiteren Bürgermeisterkandidaten, Stadträten und Menschen wie Du & Ich!

Besonders gefreut habe ich mich über die Begegnung mit Oskar, einem Mops.  Einer der sympathischsten Hunde Bad Dürkheims. Zwar bin ich nicht sein Besitzer, mein Herz aber …. hat er längst auch so erobert.

Herzlichst

Ihre Christine Schleifer

 

 

 

 

26. Mai 2015
von Christine Schleifer
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Literaturcafé im Mehrgenerationenhaus

Christine Schleifer BürgermeisterkandidatinAm Mittwoch, den 20.05.2015 durften mehr als ein Dutzend Besucher im Mehrgenerationenhaus gespannt sein, auf die Märchen der Gebrüder Grimm.

Initiatoren waren Mechthild Bopst und Erich Sauer.

Die beiden saßen entspannt mit vielen Damen  gemütlich beisammen, bei Kaffee & Kuchen an einem schön dekorierten Tisch.

Mechthild Bopst hatte für die Besucher einige Märchen ausgesucht, welche Sie sehr charmant und gefühlvoll vorlas.

Erich Sauer  berichtete über die Brüder Grimm – in einer Kurzübersicht –  über ihr Leben und ihr Werk. Die erste Ausgabe der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm erschienen am 20. Dezember 1812. Neben der Luther-Bibel ist sie wohl das bekannteste Werk der deutschen Kulturgeschichte….

Christine Schleifer BürgermeisterkandidatinFür mich beeindruckend endete der Lesenachmittag mit einer Einladung zum VORSTELLEN & VORLESEN meines eigenen Buches „Sehnsucht die mich trägt“. Nach der Bürgermeisterwahl werde ich diese Einladung sehr gern annehmen und den Damen ( und vielleicht auch einigen Herren) aus meinem Buch vorlesen.

Eine süße Überraschung gab es zum Schluss auch noch für jeden Gast: „einen Froschkönig“ – aus Schokolade!

Dankeschön, für den schönen Nachmittag. Ich komme sehr gerne wieder.

Es grüßt Sie, Ihre Christine Schleifer

 

21. Mai 2015
von Christine Schleifer
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Bekanntmachung der Stadt Bad Dürkheim zur Bürgermeisterwahl

Der Wahlausschuss der Stadt Bad Dürkheim hat am 12.05.2015 in seiner Sitzung offiziell die Wahlvorschläge für die Bürgermeisterwahl am 28.06.2015 zugelassen. Dies wurde auf der Internetseite der Stadt Bad Dürkheim am 13.05.2015 vom Wahlleiter für die Bürgermeisterwahl Wolfgang Lutz veröffentlicht.

Damit ist auch meine Kandidatur amtlich.

Zur Bekanntmachung der Stadt Bad Dürkheim kommt man über den Link:

http://www.bad-duerkheim.de/wahlen

 

 

17. Mai 2015
von Christine Schleifer
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Begeisternde Resonanz zu meinem Empfang in der Brunnenhalle

Ein herzliches Dankeschön an alle Gäste, die zu diesem Event gekommen sind !

Mit sehr viel Freude und Liebe habe ich mit meinen engagierten Helfern die Brunnenhalle geschmückt und bestückt. Für die Kinder gestalteten wir eine Bastel- & Spielecke. Für die Senioren einen bestuhlten Bereich und für die Junggebliebenen, Stehtische.

Die Halle wurde passend zu den Stadtfarben eingeteilt, in folgende Bereiche:

  • roter Bereich: „Wein & Genuss“
  • grüner Bereich: „Natur & Kultur“
  • blauer Bereich: „Wellness & Gesundheit“

… mehr hierzu sehen Sie in der demnächst veröffentlichten Fotodiashow.

Bis zum Schluss der Veranstaltung waren 102 Besucher gekommen. Vier davon waren Kurgäste der benachbarten Parkklinik. Auch sie haben mitgefeiert und waren „… noch nie auf solch einer Veranstaltung“.

Wir erfreuten uns den ganzen Abend an der Musik von der Gruppe „ClaPP“ , bis wir gemeinsam auf dem Stadtfest den Abend bei ein, zwei, drei… Riesling Schorlen ausklingen ließen.

Ein schöner Tag, für mich und meine Familie, die lieben Helfer…  und ich denke auch,  für „alle meine Gäste“.

Auch die Rheinpfalz hat über die Veranstaltung berichtet. Zum nachlesen finden Sie hier den Originalartikel vom 18.05.2015 aus der „Rheinpfalz“.

 

Christine Schleifer Bürgermeisterkandidatin

Quelle: Rheinpfalz-Zeitung

13. Mai 2015
von Christine Schleifer
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Interessanter Weltladen-Tag in Bad Dürkheim

Christine Schleifer BürgermeisterkandidatinFair Trade Stadt „Bad Dürkheim“

Eingeladen von Werner Talarek besuchte ich am Samstag, den 09.05.2015 den Weltladen in Bad Dürkheim.

Bad Dürkheim ist seit knapp einem Jahr „Fair Trade Stadt“. Darauf kann man stolz sein. Die heutige Botschaft von Herrn Talarek,  im persönlichen Gespräch mit mir: „Wenn Bad Dürkheim sich zur Fair Trade Stadt bekennt, trägt dies zu mehr Gerechtigkeit im Welthandel bei.“ Diese Worte nehme ich anerkennend mit – auch auf meinem zukünftigen Weg. Mit auf den Weg bekam ich als „kleines Dankeschön“ auch  eine liebevoll bepackte Papiertüte mit „Fair Trade Produkten“ und vielen Informationsbroschüren. Aufmerksam habe ich  begonnen diese zu lesen.

Aus dem Infoblatt des Weltladens: „Der Weltladen Bad Dürkheim wird von dem gemeinnützigen Verein Arbeitsgemeinschaft Dritte Welt e.V. getragen. Die Arbeitsgemeinschaft ist 1983 aus der Einsicht entstanden, den ungerechten Strukturen des Welthandels entgegen wirken zu müssen und faire Handelsbedingungen für die Menschen in den Entwicklungs- und Schwellenländern zu schaffen.“

Nun geht es für mich darum, den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt auch aufzuzeigen wo sie „Fair Trade Produkte“ kaufen können und wie sie sie erkennen. Zwar gibt es bereits den Entwurf eines Stadtplanes mit der Kennzeichnung der Läden und anderen Informationen, jedoch fehlt es an den finanziellen Mitteln diese drucken zu lassen. Ich hoffe sehr, dass sich hier jemand zuständig fühlt, für die Kosten aufzukommen. Das sollte nicht warten müssen, bis ich als Bürgermeisterin aktiv werden kann. Helfen Sie schon jetzt mit!

Christine Schleifer BürgermeisterkandidatinMeine Überzeugung ist, dass viele Bad Dürkheimer Fair Produkte kaufen würden, wenn sie wüssten, was sie damit bewirken können. Dies geht meiner Meinung nach nur durch eine verbesserte Information an die Menschen unserer Stadt für ein besseres Bewusstsein.

Von der Information – zur Emotion !

So ließe  sich mehr bewegen.

Herzliche Grüße, Ihre Christine Schleifer

11. Mai 2015
von Christine Schleifer
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Gemeindewahlausschuss tagt am 12. Mai 2015

Gemeindewahlausschuss: Rechtsanwalt Axel G. Günther ist meine Vertrauensperson

Am 12. Mai 2015 wird in öffentlicher Sitzung im Rathaus über die Zulassung der Wahlvorschläge berichtet und entschieden. Jeder Kandidat wird dabei durch eine Person ihres Vertrauens vertreten. Ich habe hierfür Rechtsanwalt Axel G. Günther aus Leistadt benannt. Er nahm das sofort an und schreibt mir hierzu:

Liebe Christine Schleifer,
diese Aufgabe übernehme ich gern und mit voller Überzeugung. In den vielen Jahren, in denen wir uns kennen, war ich immer wieder und stets aufs Neue überrascht und beeindruckt, mit welcher Beharrlichkeit und Umsicht Du weder Deine Ziele aus dem Auge verloren hast, noch Dich je hast entmutigen lassen. Ganz im Gegenteil: Hindernisse haben Dich immer angespornt, die richtige Lösung doch noch zu erreichen und dabei mit Deiner positiven Art alle Menschen mitzunehmen, die dabei mit Dir zu tun bekamen. Seit etwa sieben Jahren berate ich aufgrund Deines Vertrauens den Betriebsrat der Dürkheimer Staatsbad als Anwalt und muss dabei eines klarstellen: Der Erfolg, der letztlich vom Betriebsrat für Bad Dürkheim erreicht wurde, geht nicht auf meine Anwaltskunst, sondern darauf zurück, dass Du auch mich in allen Phasen immer wieder motiviert und darauf eingeschworen hast, das große Ziel zu verfolgen, nämlich das Staatsbad in Bad Dürkheim grundsätzlich für die Stadt zu erhalten und dadurch die Dir anvertrauten Interessen der Mitarbeiter wahrzunehmen. Meine Anwaltskunst konnte ich Dir dabei nur als Gegenleistung für Dein Vertrauen erbringen, da es mich anspornte, das von Dir vorgegebene Ziel zu erreichen. Also nehme ich auch jetzt gern den Vertrauensauftrag wieder an. Mit der festen Überzeugung, dass Du für Bad Dürkheim eine hervorragende Bürgermeisterin sein wirst.

Als Du mir die Beratung des Betriebsrates damals antrugst, war ich erst sehr skeptisch, denn ich hatte seit langen Jahren nur Unternehmen und nicht Belegschaften vertreten; das habe ich dem Betriebsrat deutlich gesagt. Aber dann habt Ihr mich überzeugt, denn Ihr dachtet nicht in Klischees einer Arbeitnehmervertretung, wart nie einseitig. Unter Deiner Leitung war der gesamte Betriebsrat ein „mitunternehmerisches Gremium“, hat immer in der Verantwortung auch des Unternehmens und der Stadt Bad Dürkheim sowie im Interesse Eurer Gäste gedacht und damit Arbeitsrichter ebenso verblüfft, wie den Geschäftsführer. Du kannst mit Menschen sehr gut umgehen, verstehst sie und begegnest ihnen mit eindrucksvoller Toleranz. Du nimmst Dich berechtigten Belangen nachdrücklich an und lässt Dich nicht unterkriegen, außer von guten Argumenten. Du kannst führen. Auch die Stadt Bad Dürkheim; zusammen oder im Gespräch mit ihren Bürgern und dabei unterschiedliche Standpunkte überwinden und zusammenführen. Deshalb unterstütze ich gern Deine Kandidatur: Du bist das Beste, was Bad Dürkheim am 28.06.2015 geschehen kann.“

Diese Zeilen berühren mich sehr. Ich habe sehr großes Vertrauen in Rechtsanwalt Günther, und das wurde nie enttäuscht. Und ich kenne ihn mittlerweile ja nicht nur als Rechtsanwalt, sondern als Nachbarn; und als kritischen und engagierten Bürger in Leistadt, der sich für die Ortsgemeinschaft einsetzt, z.B. als Organisator und Impulsgeber der „neuen Kerwe“ in Leistadt, was dem Dorffest neues Leben eingehaucht hat und es zum fröhlichen Fest der Bürger machte, gleichermaßen der Kinder, der Jugendlichen, der Erwachsenen und der Senioren. Das gibt einen Eindruck davon, wie ein Miteinander in der Dorfgemeinschaft sich entwickeln kann und die Menschen näher bringt.

Manchmal bringen berührende  Worte eines Menschen einander „näher“. Worte,  wie diese im heutigen Brief von Axel G. Günther!

 

 

27. April 2015
von Christine Schleifer
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Starke Frauen – Frauenpower beim Damenweinabend der Liedertafel Bad Dürkheim

Christine Schleifer BürgermeisterkandidatinVoll besetztes Haus beim diesjährigen Damenweinabend der Liedertafel Bad Dürkheim am 24. April im Dürkheimer Haus.

Das Motto: Frauenpower! Als wäre es dieses Jahr explizit auf mich zugeschnitten worden.

Ein mehrstündiges sehr kurzweiliges und anspruchsvolles Programm haben die Damen der Liedertafel Bad Dürkheim unter der Leitung von Dr. Sieglinde Hammann auf die Beine gestellt. Abwechselnd wurde gesungen, Kostüme präsentiert, witzige sowie auch sehr ernste und traurige Darbietungen gezeigt. Wie hat sich die Frau durch all die Jahrhunderte entwickelt – und wofür haben sie gekämpft. Akkurat plakatiert wurden viele starke Frauen per Portrait an den Wänden des Saales.

Zu meinem aktuellen Thema liest man im Programmheft folgendes:

Frauen und Politik:

– Gute Taten werden hauptsächlich von Männern gepredigt und von Frauen getan. (Gabriele Strecker)

– Männer kann man überreden, Frauen muss man überzeugen. (Barbara Streisand)

Christine Schleifer BürgermeisterkandidatinIch habe mich dabei sehr wohl gefühlt und auch sonst habe ich mich in vielen verschiedenen Rollen die aufgeführt bzw. besungen wurden immer wiedergefunden, wenn es um starke Frauen – um ihren Mut und ihr Durchsetzungsvermögen ging.

So sollte sich meiner Meinung nach  zukünftig auch „Bad Dürkheim“ präsentieren:  Mit viel „Frauenpower an der Stadtspitze“ – diese Power trage ich in mir, schon mein Leben lang!

Herzlichst, Ihre Christine Schleifer

 

 

21. April 2015
von Christine Schleifer
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Beliebter Blumenmarkt in Leistadt

Christine Schleifer BürgermeisterkandidatinDer Sonne am nächsten; so hieß es auch am Sonntag beim Blumenmarkt in Leistadt. Viele Gäste und auch Leistadter besuchten bei strahlendem Sonnenschein die Veranstaltung. Sehr engagiert hat sich der Obst- und Gartenbauverein Leistadt e.V. um diesen gelungenen Tag durchzuführen. Eine schöne Veranstaltung, die im Ort offen und gern angenommen wurde. Wieder ein Beweis für eine gut funktionierende Gemeinschaft.

Hier im Bild sehen Sie die dekorative und spaßvolle „Schorleglashalter-Idee“ von Steinmetz und Bildhauer Haller & Becker aus Leistadt. Ist das nicht eine super Idee, liebe Pfälzer?

Bei Kaffee und Kuchen, Bratwurst, Schorle und anderen Leckereien wurden die Gäste mit Hausgemachtem auf dem idealen Gelände vom Weingut Friedhelm Neu verwöhnt. Außerdem gab es zahlreiche Blumen über den Obst- und Gartenbauverein, mit denen jeder seinen Garten und sein Haus für den Frühling fit machen kann und man konnte Broschüren über die Pollichia kaufen, die das wunderschöne Berntal betreut. Eine Broschüre hat mir Dr. Philipp Eisenbarth empfohlen, mit dem Titel: „Pfälzer Obstkultur“ – Geschichte und Verhältnisse des Obstbaues in der Pfalz, welches ich gleich abends noch begonnen habe zu lesen: „Die Pfalz blickt auf vielfältige Obstbau- Geschichte zurück. Zeitweise waren hiesige Anbaugebiete deutschlandweit führend. Die damals wie heute paradiesischen Verhältnisse waren kein Zufall, denn der „Herrgott“ war den Pfälzern wohl gesonnen….“, so die Einleitung der Lektüre. Herausgeber: Arbeitskreis Historische Obstsorten Pfalz-Elsaß-Kurpfalz im Pomologen-Verein e.v , 66882 Hütschenhausen.

Dr. Eisenbarth hat mit einer größeren Gruppe Interessierter eine Begehung durch das Berntal zum Kennenlernen der dortigen – historischen – Obstsorten durchgeführt. Auch der „Leistadter Rote“ wird dort kultiviert und die „Dürkheimer Krachmandel“ stört Niemanden in der Ruhe.

Nach unzähligen positiven Gesprächen mit den Menschen vor Ort und vielen neuen „Umwelterkenntnissen“ habe ich mich auf dem Weg von unserem schönen Berntal nach Hause leider erneut über die katastrophale Verkehrssituation auf der Hauptstraße in Leistadt sehr geärgert.

Christine Schleifer Bürgermeisterkandidatin

Höchste Zeit, die Umgehung über die B271-neu endlich so auf den Weg zu bringen, dass der Ort entlastet wird.

Es grüßt Sie, Ihre Christine Schleifer

 

6. April 2015
von Christine Schleifer
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Willkommenskultur – Guter Wille macht den Anfang!

Am Ostersamstag schrieb Peter Spengler in der „Dürkheimer Zeitung„, unserer regionalen Ausgabe der Rheinpfalz, über die Willkommenskultur in unserer Stadt. Ein drängendes Thema angesichts der steigenden Flüchtlingszahlen. Im Kern ist zu lesen, dass „guter Wille“ allein nicht ausreicht, weil die Flüchtlinge, die zu uns kommen, ganz konkrete Hilfe brauchen. Er spricht dabei an, dass es eine Gemeinschaftsaufgabe ist, die also nicht allein der Stadtverwaltung überlassen werden kann, weil sie – alleingelassen – damit überfordert ist.

Der Beitrag hat mich sehr berührt; der Kerngedanke ist so richtig wie wichtig.

In Bad Dürkheim stellen wir immer wieder fest, wie gern wir hier leben; was für eine schöne und gemütliche Heimat wir hier haben. Und die Menschen, die zu uns kommen, haben ihre Heimat verloren. Sie stehen ohne alles da; ohne die Heimat, ohne gewohnte Umgebung von Freunden und Nachbarn, ohne Habseligkeiten, dazu mit Verständigungsproblemen und in kultureller Ferne. Sie brauchen unser Willkommen, unser tätiges Mitgefühl.

Ich selbst stand vor vielen Jahren ebenso entwurzelt in Deutschland. Zwei gravierende Vorteile hatte ich: ich sprach Deutsch als meine Muttersprache und kam schließlich nach ersten Tagen in einem Durchgangslager zu meinen Verwandten in die Pfalz, wo für mich eine neue Heimat entstand. Aus persönlicher Erfahrung weiss ich, wie wichtig die Willkommenskultur ist, wenn alles auf einmal verloren ist, worin man bis dahin aufgewachsen ist. Den Schmerz über den Verlust können die Anderen einem nicht nehmen, aber helfen, damit fertig zu werden.

Heute, da ich seit Jahrzehnten mit ganzem Herzen Pfälzerin geworden bin, kann ich sehr gut nachempfinden, wie es den Menschen geht, die aus vieler Herren Länder hierher fliehen müssen, weil in ihren Ursprungsländern für sie ein Weiterleben nicht mehr möglich ist. Hier sind wir – die Heimischen – als Gemeinschaft gefragt, zu helfen und herzlich aufzunehmen. Eine schöne Heimat haben wir nur, wenn es uns gelingt, auch den hierher Geflohenen daran einen Anteil zu geben und sie mit unserer Hilfe und Herzlichkeit so zu integrieren, wie wir von ihnen erwarten, dass sie sich integrieren.

Christine Schleifer Bürgermeisterkandidatin

Den Bedürftigen zu geben und mit ihnen zu teilen, das ist ein zentraler Bestandteil unserer christlichen Kultur und verbindet unsere Kultur mit der islamischen und jüdischen Kultur. Das gilt also nicht nur Ostern, sondern stets. Richtiges Geben ist dabei immer mit Respekt verbunden, mit der Achtung der in Not Geratenen. Es kann nicht darum gehen, dass wir geben, was wir nicht mehr brauchen können, sondern was die Menschen, die in ihrer Not zu uns kommen, für ihr Leben bei uns brauchen.

Hier können die Ideen und tätigen Beiträge aus der Bürgerschaft helfen, die vielfältigen Möglichkeiten, die sich den Einzelnen bieten.

Ein Blick in die Nachbarschaft zeigt, was gehen kann. In Neustadt-Haardt gelang es, dass ein leerstehendes Klinikgebäude zu einem Wohnort für Flüchtlingsfamilien umgenutzt wurde, herzlich unterstützt von der Bevölkerung in Haardt. Dort gibt es regelmäßige Treffen zwischen den Bürgern und den Flüchtlingsfamilien, um in Erfahrung zu bringen, woran es not tut, dorthin fließen die Spenden zusammen, Kleider, Möbel und was benötigt wird, um den Bewohnern zu einem würdigen Leben zu verhelfen. Eingebettet in eine hilfreiche Gemeinschaft des Ortsteiles. Die Initiative dazu ging von den Bürgern in Haardt aus und die Stadt Neustadt zog schließlich mit. So klappte es gemeinsam, und gemeinsam kann es klappen.

Am Anfang steht also unbedingt der Gute Wille, ohne den geht es nicht. Aber dann braucht es die Tat und das Engagement. Daran will auch ich mich in Bad Dürkheim gern aktiv beteiligen. Machen auch Sie bitte mit. Lassen Sie uns darüber reden und zu Taten kommen.

Ihre Christine Schleifer