28. September 2022
von Christine Schleifer
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„Fair-Glasen“ ist das neue „Fair-Netzen“

In meinem Facebook Beitrag vom 27.08.2022 habe ich geschrieben, dass ich immer noch begeistert von der Idee des „Fair-Netzens“ von Bad Dürkheim bin – dem Verzicht auf die Verwendung von Plastiktüten hin zur Nutzung von plastikfreien Einkaufsnetzen.

Klimaschutz muss aber weitergehen. Mein neues Projekt, an dem ich mitarbeite ist das „Fair-Glasen“ unserer Region. Statt der Verwendung von neuen Weinflaschen, die unter Einsatz von russischem Gas aus weggeworfenen Weinflaschen hergestellt werden, ist eine Rückbesinnung auf die Mehrfachnutzung von Weinflaschen angezeigt – was in der Getränkeindustrie bereits üblich ist. Sie erfordert keinen Einsatz neuer Rohstoffe und schont damit nachhaltig unsere Umwelt. Seit Mai 2022 unterstütze ich daher ehrenamtlich die Firma Glasklar Kurpfalz GmbH in Wachenheim, die es sich zum Ziel gesetzt hat, eine Alternative zu der Entsorgung leerer Weinflaschen anzubieten: Die Mehrfachverwendung der Weinflasche! 

Bei der Firma Glasklar werden alte Weinflaschen aufbereitet, gespült, kommissioniert und wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt. Meiner Meinung nach ein tolles Projekt.

      

Unterstützen auch Sie das Projekt.

Nähere Infos: www.glasklar-kurpfalz.de

Herzlichst, Christine Schleifer 

23. August 2022
von Christine Schleifer
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Keine Kandidatur geplant unter derzeitigen Umständen

DIE RHEINPFALZ, 22.08.2022

Liebe Bad Dürkheimerinnen und Bad Dürkheimer,

viele haben mich in den letzten Wochen darauf angesprochen, ob ich wieder zur Bürgermeisterwahl antrete oder nicht. Zur letzten Wahl bin ich angetreten, für eine Politik in Bad Dürkheim, die durch Herrn Glogger und Herrn Ester nicht ausreichend repräsentiert wurde. Insbesondere fehlt mir ein erkennbarer Fokus der auf die Gesundheitsstadt gelegt wird. Mir ging es zu keinem Zeitpunkt um eine persönliche Karriere, sondern ganz im Gegenteil: um sachliche Politik für unsere Stadt.

Auch jetzt liegt mir das Wohl unserer Stadt am Herzen. Doch unter den aktuellen Gegebenheiten und sofern es bei der jetzigen Konstellation bleiben sollte, sehe ich derzeit keine Notwendigkeit zu kandidieren. Das bedeutet jedoch nicht, dass ich einen der angetretenen Kandidierenden derzeit meine Unterstützung ausspreche.

Dennoch, mein Herz gehört unserer wundervollen Stadt. Für mich eine: „Gesundheitsstadt, mit einer sehr wertvollen Heilquelle“. Ein Bad Dürkheim ohne Saline? Undenkbar. Ein Bad Dürkheim ohne Bad? Für mich ebenso undenkbar!

Meine Themen, damals, wie heute:

  • Therme

Selbstverständlich stehe ich hinter der Therme. „JA“ – man braucht ein Thermalbad. Es macht die Stadt attraktiv und trägt z.B. auch zur Auslastung der Hotels und Restaurants bei. Es muss doch Ziel sein, die Menschen aus der näheren Umgebung nach Bad Dürkheim zu holen. Das Thermalbad ist gerade auch für das ältere Publikum attraktiv und ein großer Bestandteil unserer Gesundheitsstadt. Unser Altbürgermeister Wolfgang Lutz hat die Therme als großes Zukunftsprojekt für unsere Gesundheitsstadt auf den Weg gebracht. Ich hätte diesen Weg sehr gerne weiter verfolgt. Die Stadt Bad Dürkheim war Jahrzehnte bekannt als Gesundheitsstadt. Schließlich haben wir das kleine Wörtchen ‚Bad‘ im Stadtnamen von Bad Dürkheim und müssen dem auch Rechnung tragen.

  • Kompetenzzentrum

Ich halte an meinem früheren Gedanken fest, dass Bad Dürkheim ein Kompetenzzentrum braucht. Alle Gesundheitsakteure sollten darin zu finden sein: Ärzte, Therapeuten, Pfleger, Heilpraktiker u.v.m

  • Ausbildung der Pflegeberufe in der Kurstadt

Noch immer möchte ich, dass wir eine Pflegeschule für die Pflegeberufe in Bad Dürkheim haben. Aus meiner Sicht wäre das ebenfalls ein Alleinstellungsmerkmal und ein gutes Aushängeschild für unsere Gesundheitsstadt.

  • Bildungsgang „Tourismus-Management“ an der Höheren Berufsfachschule 

Dieser wurde einfach von der jetzigen Politik gestrichen. Als weiteres Alleinstellungsmerkmal für Bad Dürkheim, hätte ich diesen Bildungsgang gerne wieder zurück in der Kurstadt.

  • Die Staatsbad GmbH

Alle Aktivitäten der Stadt – was die Gesundheitsstadt anbelangt – würde ich in der Staatsbad bündeln. Raus aus der Stadtverwaltung. Dort ist das Thema Gesundheitsstadt nur eines von vielen. Es gibt niemanden, der sich mit aller Kraft diesen Themen widmet und sie weiterentwickelt. Das würde ich ändern. Ich würde alle Aktivitäten der Stadt zum Thema Gesundheitsstadt wieder in der Staatsbad GmbH bündeln. Mit dem Geschäftsführer/Kurdirektor (m/w/d) der Staatsbad und seinem Mitarbeiterstab stünde dann wieder jemand zur Verfügung der dem Thema wieder die notwendige Aufmerksamkeit schenkt. Derzeit existiert die Staatsbad GmbH ja nur noch, da dort der Anspruch auf die über 11 Mio. Zuschüsse vorhanden ist. Sonst gäbe es die gar nicht. Die Staatsbad GmbH hatte zuvor mit ihrem Kurdirektor immer ein eigenständiges Gewicht und hat sich genau um diese Themen gekümmert. Genau dort müsste derzeit die Vermarktung der neuen Therme als ‚Symbol der Gesundheitsstadt‘ bereits stattfinden.

Aufgrund der vielen Themen, die noch nicht ausreichend vorangebracht worden sind, bin ich überzeugt:

Bad Dürkheim braucht einen Politikwechsel! Die derzeitige Politik von Herrn Glogger zum Thema: „Gesundheitsstadt“, geht meines Erachtens in eine völlig falsche Richtung. Das einzige, was Herr Glogger macht ist, die Themenbereiche der Gesundheitsstadt in die städtischen Strukturen zu integrieren, was man am deutlichsten bei dem neuen Thermalbad sieht. Es ist, wie der derzeitige Arbeitstitel der Therme ‚Salinarium Therme‘ verdeutlicht, nur noch ein Anhängsel an das städtische Salinarium. Meines Erachtens braucht das Thema Gesundheitsstadt eine ganz andere Aufmerksamkeit, damit Bad Dürkheim als Gesundheitsstadt wahrgenommen wird. Wir sehen das doch heute: all die Thematiken rund um die Gesundheitsstadt werden in der Stadtverwaltung nur noch stiefmütterlich behandelt. Es gibt niemanden mehr, der in der Verwaltung verantwortlich für ein Gesamtkonzept der Gesundheitsstadt zuständig ist und dieses konsequent verfolgt und weiterentwickelt. Damit wenigstens mit der neuen Therme eine gelungene Außendarstellung gelingt fordere ich, dass die Bürgerinnen und Bürger in die Namensgebung für die Therme einbezogen werden.

An der Zukunft dieser Stadt hängt mein Herz! Deshalb können Sie davon ausgehen, dass ich die Bürgermeisterwahl aufmerksam beobachten werde.

Herzlichst, Christine Schleifer 

 

24. September 2021
von Christine Schleifer
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Glücksfeuer mit euch im Urlaub

Danke für die Einsendungen der Fotos. Ich habe mich sehr gefreut 🙂

23. August 2021
von Christine Schleifer
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Amore Blue bei: „Immer wieder sonntags“ (ARD)

Bianca & Patrick – „Amore Blue“

Die 23 jährigen Zwillinge aus Nürnberg sind Newcomer in der Musikszene und treten nunmehr schon an mehreren Sonntagen in der Sendung von Stefan Mross „immer wieder sonntags“ im Europapark in Rust auf. Die Zuschauer der beliebten Sendung wählten „Amore Blue“ mit ihrem Lied: „Weil wir Freunde sind“ bisher schon mehrfach in die nächste Runde. Am Ende der Staffel werden sie hoffentlich Sommerhit-KönigIn 2021! Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es in der nächsten Sendung am 05.09. und auch am 12.09.2021 viele AnruferInnen. Sendungsbeginn: 10:03 Uhr in der ARD.

Das Finale: Sonntag 19.09.2021 um 10:03 Uhr

Machen Sie mit und unterstützen auch Sie die beiden. Die Telefonnummer wird immer während der Sendung eingeblendet.

Warum ich Bianca & Patrick nach Kräften unterstütze? Die Zwillinge haben eigenständig meine letzte Buchpräsentation „Glücksfeuer“ im Herbst 2019 musikalisch begleitet und zuvor Songs zum Buch einstudiert. Darunter (m)ein Highlight für die Gäste: mein selbstgeschriebener Titelsong: „Glücksfeuer“. Der wurde bravourös und a cappella gesungen. Den beiden verdanke ich somit eine rundum mehr als gelungene Veranstaltung. Sie bekamen sehr viel Lob & viel Applaus vom Publikum.

Kontaktdaten finden Sie auch in meinem Buch 

12. Juni 2021
von Christine Schleifer
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Therme Bad Dürkheim: Jetzt geht’s weiter

Jetzt geht’s weiter!


25 Jahre ist es jetzt her, dass die große Bäderreform die Kurstädte zu einer Neuausrichtung ihrer Kurkonzepte zwang. Mit dem Wegfall der Kur als Pflichtleistung der gesetzlichen Krankenkassen brach auch in Bad Dürkheim die neue Zeit an. Als Vorsitzende des Betriebsrates der Staatsbad GmbH galt mein besonderer Augenmerk seit dieser Zeit stets dem Erhalt und der Weiterentwicklung unseres Thermalbades, für das ich mich mit aller Kraft eingesetzt habe. Gemeinsam mit unserem Altbürgermeister Wolfgang Lutz und der Unterstützung von Dr. Wolfgang Schmitz-Rode und Axel G. Günther, konnten so die Weichen für den Neubau einer zeitgemäßen Therme gestellt werden.

Ich freue mich jetzt schon auf unsere neue Therme!

Grafik: © Salinarium Bad Dürkheim

Aktuelles zum Bau der Therme finden Sie hier

12. Juni 2021
von Christine Schleifer
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25-jährige Mitgliedschaft bei ver.di

Textpassage aus dem Anschreiben von ver.di anlässlich meiner Jubilarinnenehrung: „Der Sache treu bleiben, eine Maxime, die nicht selbstverständlich ist.“ Da kann ich ver.di nur zustimmen. Seit nun mehr 5 Jahren bin ich nicht mehr im öffentlichen Dienst tätig und trotzdem Mitglied bei ver.di.

12. Juni 2021
von Christine Schleifer
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Banater Schwaben

Seit dem 01.01.2020 bin ich Kommissarische Vorsitzende der Heimatortsgemeinschaft Baumgarten der Banater Schwaben

Auch wenn ich seit meinem 8. Lebensjahr in Bad Dürkheim lebe und Bad Dürkheim und die Pfalz für meine Familie und mich zu unserer neuen Heimat geworden sind, haben mich meine ersten Lebensjahre in Baumgarten bis heute geprägt. Aus Verbundenheit mit meiner alten Heimat engagiere ich mich für die deutschsprachige Minderheit aus dem Banat – einem Gebiet, das über die Jahrhunderte Teil der Österreich-Ungarischen Monarchie war und heute zu Rumänien gehört.

Link zu den Banater Schwaben

Das Wappen der Banater Schwaben / Donauschwaben, meinem Herkunftsland

Das Wappen wurde 1950 von Hans Diplich entworfen. Der oberhalbe rot bewehrte Adler hält seine Schwingen schirmend über die pannonischen Landschaften an der mittleren Donau und symbolisiert die Schutzpflicht der römisch-deutschen Kaiser auch für diese Reichsteile. Der blaue Wellenbalken symbolisiert die Donau, auf oder entlang welcher die deutschen Siedler ins damalige Südungarn kamen. Inmitten fruchtbaren Ackerlandes steht die Festung Temeschburg, flankiert vom abnehmenden islamischen Halbmond und der aufgehenden Sonne, dem Symbol für Christus und auch für Prinz Eugen von Savoyen. Die sechs Festungstürme stehen für die sechs donauschwäbischen Hauptsiedlungsgebiete: Südwestliches ungarisches Mittelgebirge, Schwäbische Türkei, Slawonien-Syrmien, Batschka, Banat und Sathmar.
Der Wappenspruch lautet: „Semper atque semper liberi ac indivisi“ (“ Für immer frei und ungeteilt „). Er bezieht sich wohl darauf, daß die Donauschwaben einst freie Menschen in einem ungeteilten Land waren, wonach sie sich wieder sehnen (was angesichts der Folgen der beiden Weltkriege für immer ein Traum bleiben wird).

Baumgarten (heute Livada)

Sankt Wendelin Kirche in Baumgarten

Das Wahrzeichen von Baumgarten.

Kontaktdaten

Heimatortsgemeinschaft Baumgarten
in der Landsmannschaft der Banater Schwaben e.V.
Christine Schleifer
In der Nonnenhecke 1
D-67098 Bad Dürkheim

E-Mail:
cs@christine-schleifer.com