Soziale Stadt: Für eine Verbesserung der Sensibilität bei ‚Betreuungen‘

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Am 05. März 2015 besuchte ich im Mehrgenerationenhaus (MGH) eine Vortragsveranstaltung des SKFM-Betreuungsvereins. Frau Simone Schrock aus Bad Dürkheim (E-Mail: simone.schrock@skfm.de), die für den Betreuungsverein den Vortrag hielt, begeisterte mich mit ihren klaren und ansprechenden Aussagen und brachte mir das Thema und seine Wichtigkeit sehr nah. Im Anschluss hatte ich Gelegenheit, meine gewonnenen Eindrücke mit ihr noch im Gespräch zu vertiefen. Das hat mich überzeugt. Es handelt sich um ein ganz wichtiges Thema für unser Zusammenleben in einer sozialen Gemeinschaft. Ein gut sensibilisiertes Bewusstsein auszubilden, wie wichtig die Betreuungshilfe für die Teilnahme von Mitmenschen an unserem Gemeinschaftsleben ist, wurde mir als eine dringende und wertvolle Angelegenheit deutlich. Ich werde im Gespräch bleiben – Frau Schrock: Auf diesem Wege sage ich vielen Dank. Unser Gespräch war mir eine echte Bereicherung.

Heute  (06.März 2015) schrieb mir Frau Schrock (von der ich mit ihrem Einverständnis ein Bild in diesen Beitrag einstelle):

Christine Schleifer Bürgermeisterkandidatin

Simone Schrock

„… vielen Dank für Ihr großes Interesse am Thema gesetzliche Betreuung und die inspirierende Begegnung mit Ihnen gestern im MGH.
Leider fällt mir immer wieder auf, dass dieses wichtige Thema in der breiten Öffentlichkeit nach wie vor eher negativ besetzt ist. Daher freue ich mich umso mehr, dass eine aktive Frau mit Einfluss wie Sie ein offenes Ohr für unsere Anliegen hat.

In meinem Vortrag war es mir besonders wichtig, herauszustellen, dass bundesweit überwiegend enge Familienangehörige zu Betreuern bestellt werden und keine Fremden. Aber auch, wenn doch Außenstehende zum Betreuer bestellt werden, ist es keineswegs so, dass der betreute Mensch keine Rechte mehr hätte oder gar entmündigt wäre. Die gesetzliche Betreuung ist im Idealfall eine intensive Form der Unterstützung in rechtlicher Hinsicht, die den Betreffenden ein maximal selbst bestimmtes Leben ermöglicht.  Damit dieses Miteinander auch optimal funktioniert ist es die Aufgabe der Betreuungsvereine, gesetzliche ehrenamtliche Betreuer intensiv zu begleiten, fachlich zu unterstützen und auch fortzubilden.

Die gesetzliche Betreuung lebt vom Ehrenamt – von ganz normalen Menschen, die sich bereit erklären, eine andere Person über einen längeren Zeitraum zu begleiten und dazu beizutragen, dass dessen Leben auch lebenswert bleibt. Mit deren Lebenserfahrung und gesunden Menschenverstand und der fachlichen Kompetenz von uns Profis schaffen wir gemeinsam die Grundlagen für ein abwechslungsreiches erfüllendes Engagement. Darum: Helfen Sie uns, in einer breiten Öffentlichkeit für die ehrenamtliche Betreuung zu sensibilisieren!“

Diesem Ziel kann ich mich mit Freude widmen. Meine Unterstützung haben Sie, und ich bewundere Ihren Einsatz und Ihre Kompetenz als vorbildlich. Deshalb will ich mit diesem Beitrag auch gern auf Ihre Aktivitäten hinweisen und den Kontakt mit Ihnen empfehlen.  So können die Bürger den Kontakt herstellen:

Simone Schrock
SKFM-Betreuungsverein für den Landkreis Bad Dürkheim
Mannheimer Str. 20
67098 Bad Dürkheim
Tel.: 06322 – 988447
Fax: 06322 – 988449
E-Mail: simone.schrock@skfm.de
www.skfm.de

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